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Berufschance Biowissenschaften
Mehr als 800 Schüler auf der IV. SCHÜLER BIONNALE in Berlin
Ob Laborfachkraft, tüftelnder Forscher, Lehrer, Gründer oder Manager in einem großen Pharmaunternehmen – die beruflichen Perspektiven im Bereich der Biowissenschaften sind so vielfältig wie spannend! Mehr als 800 Schüler aus Berlin und Brandenburg kamen am 28. März 2012 ins Langenbeck-Virchow-Haus nach Berlin-Mitte, um sich auf der IV. SCHÜLER BIONNALE über die Berufspraxis und Berufsperspektiven der Biowissenschaften zu informieren.
Gerade die Region Berlin-Brandenburg hat hier viel zu bieten. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es eine höhere Forschungsdichte im Bereich der Lebenswissenschaften. Und: Mehr als 350.000 Menschen sind in Berlin und Brandenburg in der Gesundheitswirtschaft tätig. „Das bietet beste Voraussetzungen für ein Studium oder eine Ausbildung mit biowissenschaftlichem Hintergrund und auch dafür, in diesem Bereich beruflich seine Wurzeln in der Hauptstadtregion zu schlagen. Viele junge Menschen aber wissen gar nicht, was genau die Biowissenschaften umfassen und welche beruflichen Perspektiven diese bieten. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, darüber zu informieren“, so Dr. Kai Bindseil, Leiter von BioTOP Berlin-Brandenburg und Manager des Clusters Gesundheitswirtschaft HealthCapital.
In der Tat sind die Berufsbilder sehr vielfältig und mit unterschiedlichen Qualifikationen verbunden. Dauert die Ausbildung zur Laborfachkraft in der Regel drei Jahre, so muss der Wissenschaftler mit Abschluss einer Promotion schon bis zu zehn Jahre zurücklegen. Wie die Schüler auf der Veranstaltung aber auch lernen konnten, kann sich der lange Weg auszahlen: Liegt das Einstiegsgehalt einer Laborfachkraft um die 20.000 Euro im Jahr, so beträgt das Einstiegsgehalt eines Wissenschaftlers zwischen 30.000 und 55.000 Euro.
Neben praktischen Einblicken in die Biowissenschaften und den beruflichen Möglichkeiten erhielten die Teilnehmer auch ganz konkrete Tipps rund um die Themen Ausbildung, Studium und Bewerbung – so etwa wie wichtig das äußere Erscheinungsbild in Bewerbungsgesprächen ist, wie man dort die Stimme und Sprache richtig zum Einsatz bringt und typische Fettnäpfchen am besten umgeht. Einen breiten Überblick über die regionalen Studienangebote im Gesundheitswesen und den Lebenswissenschaften bietet auch der jüngst in aktualisierter Fassung neu erschienene Studienatlas des Netzwerks Gesundheitswirtschaft HealthCapital Berlin Brandenburg, der im Internet unter www.atlas-studium.de heruntergeladen oder unter 030 – 46 302 548 kostenlos bestellt werden kann.
Autor/ Quelle:
TSB
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