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Nachlese: Tag der Verkehrswirtschaft
Tag der Verkehrswirtschaft benennt die zukünftigen Anforderungen an das Berliner Verkehrsgewerbe
„Neue Anforderungen an die Verkehrswirtschaft - Was rollt auf uns zu?“: so lautete der Titel des zum siebenten Mal gemeinsam von IHK Berlin und der TSB Technologiestiftung Berlin veranstalteten Tags der Verkehrswirtschaft.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 30. Mai 2012 standen dabei Fragen zur Sicherheit in der Transportkette sowie zur Entwicklung und nachhaltigen Nutzung der Infrastruktur.
Einen Einblick in die besonderen Anforderungen zur Rechtssicherheit der Abwicklung von Transportketten gestattete Frau RA Juliane Holtz von der TU Berlin. Herr Markus Podbregar, TSB beleuchtete dann die Zukunft der Sicherheitsforschung. Dabei betonte er die Wichtigkeit Aufwand und Nutzen zu beachten und Transporteffizienz zu gewährleisten.
Dennis Ellinghausen, AFK und Thorsten Jüling, FBB bezogen sich in ihren Vorträgen auf den „Bekannten Versender“ und die Frachtabfertigung am Berliner Flughafen. Dabei wurde auch klar, dass sich bisher noch zu wenige Unternehmen um den veränderten Status als „Bekannter Versender“ bemüht haben, der ab 25. März 2013 eine Voraussetzung für ungeprüfte Luftfrachtsendungen wird. Deshalb rief Christian Wiesenhütter, Stv. Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin die Versender dazu auf, sich nun dringend um die notwendige Anerkennung beim Luftfahrtbundesamt zu bemühen, wenn sie auch künftig die Zeitvorteile von Luftfrachttransports nutzen wollen. Herr Jüling, FBB, zeigte auf, dass der zukünftige Hauptstadtflughafen BER auch für Gütertransporte im Vergleich zu TXL und SXF deutlich leistungsfähiger und international zunehmend interessanter werden wird.
Die Berliner Fernstraßeninfrastrukturanbindung, der Luftreinhalteplan sowie ein Beitrag der Elektromobilität für nachhaltige Mobilität stellten die Themen der zweiten Session da. Hans-Reinhard Reuter vom Brandenburgischen Landesbetrieb für Straßenwesen und Martin Lutz von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (SenStadtUm) stellten erzielte Erfolge bei der Infrastrukturerneuerung und -erweiterung sowie der Verkehrsbeeinflussung für bessere innerstädtische Luftqualität da. Dr. Frank Pawlitschek von Ubitricity präsentierte seinen Ansatz für bessere Nutzbarkeit und Abrechenbarkeit von Elektromobilität.
Während der abschließenden Podiumsdiskussion hob Staatsekretär Christian Gaebler hervor, dass die Umweltzone mit dem neuen Plan weder verschärft noch ausgeweitet werden soll und die E-Mobilität auch einen Beitrag zur Verbesserung der Berliner Luft leisten wird. Gernot Lobenberg, eMo Berlin, betonte insbesondere die Stärken der Region in der breiten und innovativen Zulieferstruktur in der Elektromobilität und die Chancen, die sich durch die entsprechende Schaufensterbeteiligung ergeben.
Das weiter gestiegene Interesse und die sehr positiven Reaktionen werden uns motivieren auch im nächsten Jahr wieder zum gemeinsamen Tag der Verkehrswirtschaft von TSB und IHK Berlin einzuladen. So stellte u. a. TSB-Geschäftsbereichsleiter Thomas Meißner heraus, dass der Tag der Verkehrswirtschaft regelmäßig Unternehmen und Wissenschaftler in Berlin zusammenbringt und so Innovationen in der Hauptstadtregion befördert.
Kontakt:
Christian Heinrich
TSB Innovationsagentur Berlin GmbH
Bereich Verkehr und Mobilität (FAV)
Email: heinrich@tsb-berlin.de
Tel.-Nr.: (030) 46302-563
http://www.tsb-berlin.de ; http://www.fav.de
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