- Ansprechpartner
- Innovationsstrategie
- Geschäftsbereiche
- Handlungsfelder
- Projekte/Netzwerke
- Technologietransfer
- Gründung/Finanzierung
- Patentberatung
- Fördermittel
- Informationsdienste
- Öffentlichkeitsarbeit
- Gremien
- Europäische Kooperation
- Kaufmännisches Projektmanagement
- Partnerorganisationen
- Publikationen
- Newsletter
- News
- Termine
Nachlese: Internationaler E-Mobility Workshop in Kopenhagen
Experten aus Dänemark und Deutschland diskutierten am 26.01.2012 bei einem ganztägigen Workshop in Kopenhagen über die Verknüpfung der Elektromobilitätsaktivitäten der Hauptstadtregionen beider Länder.
Im Plenarteil wurde der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Dänemark ebenso vorgestellt wie touristische Anwendungen der Elektromobilität in ländlich geprägten Gegenden. Den strategischen Ansatz der Region Berlin-Brandenburg in Sachen Elektromobilität inklusive des wenige Tage vorher eingereichten „Schaufensterkonzeptes“ präsentierte Thomas Meißner.
Im anschließenden Workshopteil lag der Schwerpunkt in der Herausarbeitung der Vorteile der Elektromobilität und der nach wie vor bestehenden Umsetzungshindernisse aus der interdisziplinären Sichtweise der 30 Fachleute aus Dänemark und Deutschland. Die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede der Einführungsstrategien für Elektromobilität in beiden Ländern wurden vertieft beleuchtet und dabei auch die Vorgehensweise in weiteren Ländern mit herangezogen.
Eine dänische Besonderheit ist die beim Kauf eines neuen Pkw fällige Luxussteuer, die 180 % des Nettokaufpreises beträgt. Diese Steuer entfällt für Elektrofahrzeuge, was natürlich einen erheblichen finanziellen Anreiz bedeutet. Dafür fehlt in Deutschland die strategische die Zielorientierung im Verbund mit der Elektromobilitätseinführung ausgeprägter.
Es wurde verabredet, einen „Best practise“ Austausch zwischen der dänischen und der deutschen Hauptstadtregion zu organisieren. Von den in anderen Städten gemachten positiven als auch negativen Erfahrungen zu lernen ist eine wesentliche Motivation für die internationale Vernetzung in Mobilitätsfragen. Dies gilt ganz besonders für die von hoher Dynamik geprägten Elektromobilität, wo es sehr darauf ankommt, woanders funktionierende Einführungsstrategien selbst aufzugreifen und von Fehlern anderer zu lerne.
Der Workshop am 26.01.2012 wurde von der Universität Roskilde im Rahmen der Projekte Scandria (www.scandriaproject.eu) und Öresund EcoMobility (www.oresundecomobility.org) aus dem Interreg IV Programm der EU organisiert. In das Projekt Scandria sind neben der Gemeinsamen Landesplanung als Koordinator eine Reihe von Partnern aus der Region Berlin-Brandenburg eingebunden.
Kontakt:
Thomas Meißner
meissner@tsb-berlin.de
- Tweet
