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Willkommen bei der Technologiestiftung Berlin!

Die Technologiestiftung Berlin steht für Innovation und Technologieentwicklung in der Hauptstadtregion.

Sie fördert die Wissenschaft und unterstützt die Wirtschaft. Schwerpunkte der Arbeit sind Strategieentwicklung, Bildung und Wissenschaftskommunikation.

 

Die TSB Innovationsagentur Berlin GmbH ist am 1. September 2013 mit der Berlin Partner GmbH zur Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH fusioniert.

 


Das aktuelle Projekt

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Open Educational Resources Studie | Mai 2014

Frei zugängliche und verwertbare Bildungsmaterialien sollten in Schulen zukünftig zum Alltag gehören

 

Eine gezielte Förderung von frei zugänglichen und verwertbaren Bildungsmaterialien (Open Educational Ressources=OER) für Schulen und Hochschulen fordert die von der Technologiestiftung Berlin in Auftrag gegebene Studie „Open Education in Berlin“, die Prof. Leonhard Dobusch von der Freien Universität Berlin, am 14. Mai 2014 gemeinsam mit Nicolas Zimmer, dem Vorstandsvorsitzenden der Technologiestiftung, und Mark Rackles, Staatssekretär für Bildung, vorstellte.

 

OER unterstützt die freie Weitergabe von Wissen, verstärkt den Austausch über Lerninhalte und –methoden und ermöglicht weltweite Kooperationen. Mit OER kann man der Utopie einer globalen Wissensallmende im Bildungsbereich ein Stück näher kommen.

 

Für die Studie haben Prof. Dobusch und sein Team den Umgang mit OER in den deutschen Bundesländern verglichen und Experten aus Schulen, Verwaltung und dem Verlagswesen befragt. Deutlich wird, dass Berlin zurzeit in Deutschland eine Vorreiterrolle beim Einsatz von OER einnimmt. Jetzt gilt es, mit gezielten Maßnahmen diese Position auszubauen. Dabei unterscheidet Dobusch zwischen dem schulischen Bereich und dem Einsatz von OER an den Berliner Hochschulen.

 

Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin: „Berlin hat eine Vorreiterrolle beim Einsatz von frei zugänglichen und verwertbaren Bildungsmaterialien in der Bundesrepublik. Das passt zum politischen Bekenntnis zu Open Data, das die Stadt abgegeben hat. Die Studie zeigt, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit aus der politischen Willenserklärung Schulpraxis wird. Das Abgeordnetenhaus wird sich im Juni mit dem Thema befassen. Ich freue mich, dass wir die Studie im Vorfeld vorlegen können“.

 


Mark Rackles, Staatssekretär für Bildung bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft: „Die Entwicklung und der Einsatz von OER im schulischen Bereich ist eine große Chance für alle Beteiligte im Bildungsbereich. Ich schließe da die Schulverlage ausdrücklich mit ein. Die Studie bietet eine gute Basis für die weitere Diskussion um mögliche nächste Schritte in Berlin. Die verstärkte Nutzung von OER bzw. von lizenzfreien Lern- und Lehrmitteln in der Schule und die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen (etwa der Qualitätssicherung) sind erklärte Ziele Berliner Bildungspolitik“.

 

Prof. Dr. Leonhard Dobusch, Juniorprofessor für Organisationstheorie am Fach-bereich Wirtschaftswissenschaften der Freien Universität Berlin: „Digitale Offenheit ist ein große Zukunftsaufgabe, der Umgang mit OER ein wichtiger Aspekt. Im Vergleich mit anderen deutschen Bundesländern liegt Berlin schon heute klar an der Spitze. In den Interviews wird deutlich, dass es in der Stadt ein positives Klima gibt, in dem sich das Thema weiterentwickeln lässt. Dafür habe ich Szenarien entwickelt. Ich hoffe, dass Berlin die Chance nutzen und seine digitale Offenheit ausbauen wird.“

 

Titelbild OER StudieDownload der Studie (PDF 0.5Mb)

Blogbeitrag von Prof. Dobusch bei netzpolitik.org

Beitrag bei iright.info

Podcast bei pb21 mit Prof. Dobusch

Podcast beim Medienradio mit Prof. Dobusch

 

 

 

 



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